Sie finden auch einen kostenlosen Photovoltaik und Wärmepumpen Sparrechner im PlayStore von Android Google Handys, geben Sie als Suchbegriff "PVexperten" ein. 

 

Intelligente Wärmepumpensteuerung

Die maßgeschneiderte Photovoltaiklösung kommt jetzt mit Verstärkung

CENPAC plus intelligente Wärmepumpensteuerung

CENPAC 3.x Varianten

 Dank des Einsatzes umweltfreundlicher regenerativer Energie zur Warmwasserbereitung bietet die intelligente Kombination sowohl im Neubau als auch im Gebäudebestand eine effiziente Lösung Ihre 

Eigenverbrauch bei Nutzung der Wärempumpe des CENPAC plus

 

Die Warmwasser-Wärmepumpen BWP 30HS und BWP 30HSD von Dimplexnutzen zu ca. 70% die in der Umgebungsluft vorhandene Energie als Wärmequelle. Im Zusammenspiel mit dem CENPAC Energiemanager entsteht eine intelligente Symbiose aus regenerativ gewonnenem Strom und Warmwasserbereitung. Der 300-l-Speicher garantiert zudem eine optimale Bereitstellung der gewonnenen Energie.

  • Warmwasser-Wärmepumpe mit LC-Display
  • Zeitgesteuertes Legionellenschutzprogramm
  • Schnellheiztaste für größere Zapfleistungen
  • Formschönes Design
  • Digitale Ansteuerung ermöglicht die Kombination mit dem CENPAC Energiemanager
  • Intelligentes Aufheizen durch Erhöhung der Warmwassersolltemperatur bei maximalem PV-Ertrag

Ein starkes Team, das sich rechnet

Bei Nutzung der Warmwasser-Wärmepumpe mit intelligenter Ansteuerung steigern Sie den Eigenverbrauchsanteil Ihres CENPAC 3.x in Abhängigkeit der Personenanzahl in Ihrem Haushalt.

Anhand eines typischen 4-Personen-Haushalts mit einem Stromverbrauch von 4.000 kWh/Jahr wird der Mehreffekt aus zusätzlichem PV-Eigenverbrauch, eingesparten Strombezugskosten und gesparten Warmwasserbereitungskosten sichtbar.

.........Sind Sie schon dabei ? Energie der Zukunft........BILD anklicken

 

Diese Seite soll den Leser über die wichtigsten Aspekte einer PV-Anlage informieren. Wir haben Informationen aus verschiedenen Quellen zusammengetragen. Sollten hier irgendwelche Rechte verletzt werden, bitten wir um entspechende Mitteilung. Der entspechende Passus wir dann sofort geändert.

Was ist Photovoltaik ? 
Photovoltaik ist Photonenenergie der Sonne (Photon) und Spannung die erzeugt wird (Voltaik). Es ist also Spannung (oder auch Leistung) von der Sonne (Photonenenergie) Mit anderen Worten ist es also nur Sonnenenergie die in elektrische Spannung umgewandelt wird. Silizium ist der Hauptbestandteil einer Solarzelle und wird aus Sand geschmolzen, der unbegrenzt verfügbar ist. Es leitet nur bei Energieeinstrahlung. Eine Solarzelle wird an der Oberseite mit Phosphor besprüht und an der Unterseite mit Bor. Die Oberseite hat 5 Elektronen und die Unterseite 3 Elektronen. Die Elektronen versuchen ein Gleichgewicht zu erzielen (je 4 Elektronen). Da Silizium 4 Elektronen hat, dient es quasi nur als Transportmedium.

Was sind Monokristalline Module?
Monokristalline Zellen haben zurzeit von allen Photovoltaik-Modulen den höchsten Wirkungsgrad. (bis 17,5 %, im Labor bereits bis zu 25 %) und einer Lebensdauer von mind. 30 Jahren. Wie der Name schon verrät, besteht die Zelle aus einem einzigen Kristall: Aufgrund der exakt gleichen Ausrichtung der Kristallstruktur in eine Richtung, wird dieser hohe Wirkungsgrad erzielt. Dies bedeutet allerdings auch einen extrem hohen Aufwand in der Fertigung, weshalb die Zellen am teuersten sind.

Was sind Polykristalline Module?
Polykristalline oder auch Multikristalline Module haben das beste Preis/ Leistungsverhältnis. Das heißt der Preis Pro KWp ist am günstigsten. Das liegt an den günstigeren Herstellungsverfahren. Halbleiterreines Silizium wird im Unterdruckbereich unter Schutzglas aufgeschmolzen und in sogenannten Kokillen gegossen, in denen es unter Temperaturzuführung gerichtet erstarrt. Die Multi- kristalline Blöcke werden mit feinsten Sägen zu Säulen mit quadratischer Zellen-Grundfläche weiter- verarbeitet. Die Säulen werden mit Innenlochsägen in multikristalline Silizium-Scheiben mit einer Stärke von 0,45 mm zerteilt und gereinigt. Dieses Zwischenprodukt wird auch als Wafer bezeichnet. Mittlerweile erreichen polykristaline Zellen die gleichen Erträge wie monokristaline Zellen.

Was ist nun besser? Poly oder Mono?
Aus eigener Erfahrung können wir berichtren, dass so manche Poly-Anlage besser läuft als eine Mono. Wichtig ist hier die optimale Auslegeung von Generator und Wechselrichter. Wir haben eine Anlage mit Poly-Modulen von Aleo die auch bei Mondschein einspeist.

Wie ist der Stand der Technik ?
Man unterscheidet heute noch zwischen monokristallinen, polykristallinen und Dünnschichtmodulen. Bei den kristallinen Modulen ist der Stand der Technik ausgereizt und unwesentlich zu verbessern. Die Wirkungsgrade der Solarzellen liegen bei ca. 15% und können nur mit hohem Aufwand verbessert werden, was wiederum die ohnehin hohen Kosten noch in die Höhe treibt. Inzwischen sind zwischen mono- und ponykristallinen Modulen keine Unterschiede in Ertrag. Monokristalline Zellen werden in einer Zellstruktur gezogen, polykristalline Module werden in einem Block gegossen. Bei polykristallinen Modulen stören Zellränder den Elektrodenfluss, was aber heute durch spezielle Techniken (Diffundierung mit Wasserstoffatomen) kaum noch eine Rolle spielt.

Von Dünnschichtmodulen verspricht man sich zukünftig den Durchbruch bei den Kosten. Bei diesem Modultyp wird das Silizium quasi: " nur noch auf ein Trägermaterial gesprüht". Die Vorteile liegen auf der Hand: automatische Produktion im Druckverfahren. Aktuell haben Dünnschichtmodule einen geringeren Wirkungsgrad von ca. 8% zudem altern die Module d.h. der Wirkungsgrad wird auf die Jahre geringer. Hier ist noch einige Entwicklungsarbeit notwendig!

Wohin geht die Entwicklung ? 
Der Trend geht aktuell zur Herstellung von polykristallinen Modulen in hohen Stückzahlen. Dünnschichttechnik ist im Kommen und stellt bei großen Anlagen eine Alternative dar.

Prinzipieller Aufbau einer PV-Anlage 

Die PV-Anlage ist gedacht zur Erzeugung von elektrischem Gleichstrom mit Hilfe mehrerer Photovoltaikmodule. Dieser Strom wird von den Modulen über Kabel zu einen oder mehreren Wechselrichtern geleitet, die den Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln, um diesen über einen separaten Stromzähler (Einspeisezähler) in das Netz des Energielieferanten einzuspeisen. Für diesen Strom erhält man die nach EEG festgelegte Einspeisevergütung. Der Strom für die Verbraucher im Haushalt wird wie bisher über den bereits vorhandenen Stromzähler (Bezugszähler) vom Energieversorger gekauft.

Was ist der Wirkungsgrad ? 
Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis der Strahlungsenergie der Sonne zur erzeugten Energie eines Solarmoduls. Von 1000 Watt Strahlungsenergie bleiben bei einem Solarmodul nur 130 Watt übrig. Über 50% gehen schon durch Reflektion verloren, dazu kommen die Leiterbahnen, die Wärmeverluste. Bitte beachten Sie: Der Zellenwirkungsgrad ist immer höher als der Modulwirkungsgrad ! In einem Solarmodul liegen die Zellen auf Abstand , je nach Zellentyp und Abstand der Zellen ist der Modulwirkungsgrad unterschiedlich. Entscheidend ist immer der Modulwirkungsgrad , Sie wollen ja keine Solarzelle kaufen.

Warum Photovoltaik ? 
Photovoltaik ist unumstritten die Technik des 21. Jahrhunderts zur weltweiten Stromgewinnung. Der Schmelzprozess ist sehr aufwendig und es wir immer noch teures Silizium aus der Chip-Produktion verwendet. Aktuell werden unzählige Modulfabriken gebaut, jedoch wird das Solar-Silizium immer noch zu aufwendig und in zu kleinen Mengen produziert. Hier sind große Investitionen notwendig, die von allen Herstellern aufgrund der unklaren langfristigen politischen Marktförderung gescheut wird.
Photovoltaik muss jetzt schnell marktreif werden, die Technik ist ausgereift. Der Markt (insbesondere in den Schwellenländern) verlangt nach dezentralen Energieeinheiten. Heute ist immer noch über die Hälfte der Weltbevölkerung ohne Stromanschluss. Photovoltaik ist die einzige Lösung für eine "gerechte, umweltfreundliche und friedliche Energiegewinnung".
Auch bei uns kann eine 2000 Watt Photovoltaikanlage die Hälfte des Stromverbrauches eines 4-Personen Haushaltes decken.

Wie lange hält eine Photovoltaikanlage ? 
Die Lebenserwartung einer Photovoltaikanlage ist länger als 30 Jahre.
Die Solarzellen arbeiten unbegrenzt.
Die Zellen sind in Kunstharz zwischen Sicherheitsglas und absolut resistenter Folie versiegelt.
Die Modulhersteller geben eine Leistungsgarantie auf die Module von 25 Jahren.
Die Leistungsgarantie bürgt für eine Mindestleistung von zumindest 90 % der Mindestleistung im Datenblatt

Soll ich noch abwarten ? 
Nein, die Technik ist ausgereift und unwesentlich zu verbessern.
Die Zuschüsse sind momentan hoch und werden dementsprechend weiter sinken.
Sie bezahlen auch in der Zukunft den gleichen Anteil für eine Photovoltaikanlage.
Die Einspeisevergütung ist mit 43,01 Cent / kWh in der Wirtschaftlichkeit.
Also besteht kein Grund weiter zu warten !

Ist mein Dach geeignet?
Die Ausrichtung sollte von Süd-Ost bis Süd-West sein.
Die Neigung zwischen 10 und 60 Grad.
Das Dach darf nicht verschattet werden!
Beobachten Sie bitte, ob im Frühjahr oder Herbst einen Schatten auf dem Dach liegt. Im Winter ist der Schatten unwesentlich, da hier nur ein Bruchteil des Jahresertrages produziert wird. Im restlichen Teil des Jahres sollte kein Schatten auf der geplanten Anlage liegen.

Bei einem Flachdach spielt nur die Verschattung eine Rolle. Hier werden die Module auf einzelnen Alu-Blechkonsolen auf das Flachdach gestellt. Ausrichtung immer Süd und 30 Grad.
Bei einer Fassade (senkrechte Montage) liegt der Ertrag ca. 25% niedriger.

Wird mein Dach undicht? 
Nein, bei einem Pfannendach werden die Pfannen nicht beschädigt. Die Dachhaken werden auf den Dachsparren aufgeschraubt und ragen unter den Dachpfannen hervor. Die Anlage kann wieder abgeschraubt werden und das Dach ist wie vorher. Bei einem Flachdach werden die Gestelle auf einer Gummimatte berührungslos auf das Dach gestellt. Die Gestelle werden mit Ballast (Betonplatten = 50-100 kg) gegen Windlasten geschützt.

Kann ich die Photovoltaikanlage anstatt Dachpfannen einsetzen? 

Im Prinzip ja, aber der Aufwand und die Kosten sind derzeit noch höher als die Einsparung. Die Einbindung in das Dach ist aufwändig. Die Übergänge zwischen den Modulen und den Pfannen müssen dauerhaft sein. Die Module werden mit Alu-Leisten von oben abgedichtet, diese Leisten bilden einen Schmutzrand ! Zudem sollten die Module hinterlüftet sein, weil bei zunehmender Temperatur der Wirkungsgrad sinkt.
Silizium-Solarmodule haben ein temperaturabhängiges Spannungsverhalten (physikalisches Gesetz). Bei zunehmender Temperatur sinkt die Spannung, da Elektronen durch Wärmeenergie wandern können und für die Leistung verloren gehen. Darum erreichen Photovoltaikanlagen im Sommer auch nur 80% der Nennleistung. Auch Dachpfannen mit eingebauter Solarzelle sind viel teurer (ca. 70%) und werden nicht hinterlüftet, was die Leistung mindert.

Wie arbeitet ein Wechselrichter? 
Wechselrichter arbeiten automatisch und speisen immer die maximale Leistung in das Netz ein. Hier wird automatisch der Punkt der maximalen Leistung ermittelt (MPP). Der Gleichstrom wird "zerhackt" und zu Wechselstrom (220 Volt) transformiert. Wechselrichter müssen nicht gewartet werden und arbeiten auf Transistorbasis (IGBT). Die Lebenserwartung ist wie bei jedem elektronischen Gerät (z.B: Fernseher). SMA und Kaco Wechselrichter müssen nicht gewartet oder überprüft werden.

Solarmodule benötigen zu Ihrer Herstellung mehr Energie, als sie jemals erzeugen können.
Das war einmal. Dieses Gerücht hält sich seit den Anfängen der Photovoltaik in den 50er Jahren hartnäckig. Damals wurden Solarmodule zur Stromversorgung von Satelliten eingesetzt. Hierbei wurde der Energierücklaufzeit kein großer Stellenwert beigemessen. Heute kann man von einer Energierücklaufzeit von ca. 3 Jahren ausgehen. Bezogen auf die lange Lebensdauer (s.o.) also ein ausgesprochen guter Wert. Übrigens: Der Hersteller BP- Solar, produzieren seine Solarmodule bereits mit Solarstrom!

Muss die Photovoltaikanlage regelmäßig gereinigt werden ?
Zum Glück nicht! Die für den Betrieb notwendige Reinigung erledigt hierzulande der Niederschlag. Es gibt allerdings Gebiete mit starker Luftverschmutzung (Industrieanlagen), wo eine Reinigung in größeren Zeitabständen notwendig werden kann.

Produziert die Photovoltaikanlage auch im Winter Strom? 
Ja ! Photovoltaikmodule sind nicht mit einem „Solarmodul“ zu vergleichen, das „Thermische-Solarmodul“ benötigt zwingend Sonnenlicht und die empfangende Wärme des Planeten „Sonne“ ! So wird die im Modul befindliche „Wärmetauscherflüssigkeit“ erhitzt, und erwärmt das im Solarspeicher befindliche Brauchwasser. Die Photovoltaikanlage funktioniert selbst bei difusem Licht und selbstverständlich auch in den Wintermonaten, selbst dann, wenn Schnee auf der Anlage liegt. Zu dem reflektiert der Schnee das Sonnenlicht, was in diesem Fall sehr von Vorteil ist!

Wie wird eine Photovoltaikanlage angeschlossen? 
Die Photovoltaikmodule werden alle in Serie an den Wechselrichter angeschlossen. Hier wird das Pluskabel und das Minuskabel in den Wechselrichter gesteckt. Der Wechselrichter ist damit betriebsbereit - Mehr ist nicht notwendig. Es muß jetzt noch das Kabel zum Hausnetz gelegt werden. Hier genügt ein Wechselstromkabel (NYM 3*4qmm). Das Wechselstromkabel wird zur Verteilung gelegt und dort angeschlossen. Ein Lasttrenner und ein Fehlerstromschutzschalter werden in die Verteilung eingebaut. Damit ist die Photovoltaikanlage fertig installiert ! Ihr Energieversorger baut Ihnen einen zweiten Zähler ein der nur die erzeugte Arbeit (kWh) der Photovoltaikanlage zählt. Jetzt kann der Solarstrom fließen!

Welche Leistungsgröße sollte eine Photovoltaikanlage haben? 
Eine Photovoltaikanlage muß mindestens 1000 Watt installierte Modulleistung aufweisen, um gefördert zu werden. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Wir raten zu einer Mindestgröße von ca. 2000 Watt. Das Preis/Leistungsverhältnis ist ab dieser Leistungsgröße gut. Eine optimale 1000 Watt Photovoltaikanlage erzeugt im Jahr zwischen 800-1000 kWh im Jahr. Ein 4 Personen Haushalt verbraucht im Jahr ca. 4000 kWh.
Eine 5000 Watt Photovoltaikanlage erzeugt den Jahresverbrauch eines 4 Personen Haushaltes.

Benötige ich eine Baugenehmigung? 
Nein, Photovoltaikanlagen benötigen keine Baugenehmigung, solange sie am Gebäude montiert sind. Das gilt auch für Flachdächer!

Wie verhält sich der Markt, wird die Technik angenommen? 
Weltweit steigt die Zahl der installierten Solarstromanlagen. Zweistellige Wachstumsraten sind in den letzten Jahren zu verzeichnen gewesen. Und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Im Gegenteil. Das geschärfte Bewusstsein für die Umweltbelastung durch konventionelle Energieträger und das nahende Ende der Ressourcen fossiler Brennstoffe lässt die regenerativen Energien immer stärker in den Blickpunkt rücken. Technische Fortschritte und weitreichende Förderprogramme machen die Photovoltaik zu einer sehr attraktiven Alternative.

Wie erhalte ich eine Förderung? 
Photovoltaikanlagen werden von der Bundesregierung gefördert.
1. Holen Sie von uns ein Angebot ein.
2. Beantragen Sie alle Fördermaßnahmen.
3. Warten Sie die Förderzusagen ab und entscheiden dann.


Warum sollte ich für eine Photovoltaikanlage Geld investieren?
1. Eine Solaranlage erwirtschaftet jede Menge Ertrag für Ihr eingesetzes Geld.
2. Ihre Steuerlast wird gesenkt und Sie können die erheblichen Einspeiseförderungen nutzen.
3. Sie persönlich mindern die Kohlendioxidbelastung (CO²) gleich „Tonnenweise“.
4. Ein Solarstromgenerator kann unbeschränkt Strom produzieren.

Noch nach der erhöhten Einspeisevergütung in 20 Jahren können Sie den erzeugten Strom selbst nutzen und machen sich von den dann absehbaren hohen Energiekosten unabhängig.

Wieviel EURO bekomme ich pro eingespeister KWh?
Seit dem 1, Januar 2004 gilt das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG).

Darin werden PV-Anlage bzgl. der Einspeisevergütung wie folgt behandelt:
Die Einspreisevergütung hängt von drei Faktoren ab:
1 .Systemgröße
2. der Art und Weise wie das System auf dem Gebäude installiert ist
3. Jahr der Installation
Die Einspeisevergütung ist gültig das Installationsjahr +20 Jahre.

Die Vergütungssätze ----bitte seperaten Link nutzen


Soll ich meine Anlage versichern?

 

Wir empfehlen die Anlage gegen Elementarschäden (Sturm, Hagel etc.) zu versichern. Innerhalb der Gebäudeversicherung sind nach Absprache mit Ihrer Versicherung diese Schäden meistens gedeckt, führen aber durch die Erhöhung des Gebäudewertes zu Prämienerhöhungen. Höheren Versicherungsschutz bieten Allgefahrenversicherungen, die zusätzlich Diebstahl, Blitzschlag, Überspannung, Ertragsausfall usw. absichern.

Sollte ich meine Anlage besonders gegen Blitzschlag sichern?

Jeder Wechselrichter ist durch thermische überwachte Varistoren gegen atmosphärische Störungen gesichert. Diese Varistoren lösen aus, wenn in der näheren Umgebung ein Blitz einschlägt. Gegen direkten Blitzschlag kann der Wechselrichter nur speziell abgesichert werden. Dieser Aufwand ist entsprechend der örtlichen Gegebenheiten durch den Solateur zu prüfen.

Wieviel Fläche wird pro KWp benötigt?

Abhängig vom Modulwirkungsgrad werden 8 bis 12 qm bei Schrägdachmontage benötige. Für die Flachdachmontage wird die doppelte Fläche benötigt.

Wo soll der Wechselrichter montiert werden ?

Der Wechselrichter sollte möglichst an einem kühlen Ort mit wenig Temperaturschwankungen installiert werden. Ideal ist ein kühler Dachboden bzw. Kellerraum. Hitze ist schädlich für den Wechselrichter. Es ist durchaus möglich dass durch die Wechselrichter Geräusche entstehen und somit für ein Platz im Wohnbereich nicht gerade sinnvoll ist.

Wie wird der Strom ins öffentliche Stromnetz eingespeist?

Die Zähleranlage wird um einen zusätzlichen Zähler erweitert. Ist noch ein freies Feld in der Zähleranlage vorhanden, so kann dieses in Absprache mit dem Stromversorger genutzt werden. Ansonsten wird ein zusätzlicher kleiner Zählerschrank ( H=950 x B=300 mm ) installiert. 

Welche Unterlagen benötige ich für den Netzanschluss beim Energieversorger?

Lageplan, Übersichtsplan der Solaranlage mit Nenndaten der einzelnen Komponenten, Beschreibung der Schutzeinrichtungen mit Angabe über Art, Fabrikat, Schaltung und Funktion, Konformitätserklärung für den Wechselrichter, Angaben über Kurzschlussfestigkeit der Schaltorgane. Zählerantrag und Errichterbescheinigung. Alle erforderlichen Unterlagen sollten vom Solateur erstellt, zusammengetragen und bei der Inbetriebnahme mit den erforderlichen Messprotokollen übergeben werden. 

Mit wie viel Phasen wird ins Netz eingespeist?

Ein Netzeinspeiser/Wechselrichter kann in eine Phase einspeisen. Bis zu einer Leistung von 4,5 KVA erfolgt eine einphasige Einspeisung. Bei mehr als 4,5KVA erfolgt eine mehrphasige Einspeisung. Die Gesamtunsymmetrie darf 4,5 KVA nicht überschreiten. 

Wie funktioniert die automatische Trennung vom Netz, wenn der Stromversorger sein Netz unterbricht?

Es ist eine automatische Einrichtung in den Wechelrichtern integriert. Durch das sogenannte ENS System wird die Einspeisung innerhalb kürzester Zeit unterbrochen, wenn das Netz abgeschaltet wird. 

Der Wechselrichter hat weniger Leistung als mein Solargenerator. Wieso?

Die Leistung des Solargenerators ist von der Einstrahlung abhängig. Da aber ein Großteil des Ertrages bei kleinen Leistungen anfällt, macht es keinen Sinn, die Anlage auf die selten erreichte Spitzenleistung auszulegen. Eine Faustregel ist: Die Eingangsleistung des Wechselrichters soll min. 80-85% der Spitzenleistung (Wp) des Generators sein. 

Was ist Matching?

Die Module können nur mit einer Fertigungstoleranz von +/- 5% produziert werden. Matching bedeutet das richtige Vorsortieren der Module nach tatsächlicher Leistung. Über die Identifikation der Seriennummer und Leistungszuordnung kann dann eine genaue Aufteilung innerhalb der Strang- verkabelung erfolgen. Hierdurch wird der Gesamtertrag der Anlage gesteigert. 

Was bedeutet Wpeak / kWp / Wp / Peak

Peak= Spitzenleistung. Die Leistung, die das Modul unter STC abgibt. Die Angabe erfolgt meist in Wp (Watt peak) 1.000 Wp = 1 kWp
 

Was bedeutet Leistungstoleranz?

Sie gibt die max. Abweichung von der Nennleistung an. Die Modulhersteller geben diese mit 2,5%; 5% und auch mit 10% an. 

Was bedeutet Leistungsgarantie?

Sie gibt die max. zulässige Abweichung von der Nennleistung nach Ablauf von 10, 20 oder auch 25 Betriebsjahren an. 

Was bedeutet Modulwirkungsgrad?

Gibt das Verhältnis von abgegebener Leistung zur eingestrahlten Leistung eines Solarmoduls bezogen auf die Modulfläche an. 

Was bedeutet STC?

STC= Standard-Test-Bedingungen. Damit ein Leistungsvergleich verschiedener Solarmodule miteinander erfolgen kann, werden einheitliche Testbedingungen verwendet. Einstrahlung 1000W/m²; Temperatur 25 Grad Celsius und AM 1,5 (AM=Air Mass; die Angabe beziffert die Dicke der Lufthülle am Äquator beträgt die Luftmasse AM=1. In Europa ca. 1,5) Die Empfindlichkeit der Solarzelle ändert sich mit der spektralen Zusammensetzung des Lichtes. 

Was bedeutet Betriebsspannung / Mpp-Spannung?

Sie gibt den Spannungswert an, bei dem unter STC die größte Leistung abgegeben werden kann. Der Punkt maximaler Leistung eines Moduls wird Mpp-Punkt genannt. (Maximum Power Point) 

Was bedeutet IEC 61215 + IEC 61646?

Wurde ein Solarmodul nach IEC 61215 (Kristallin) bzw. IEC 61646 (Dünnfilm) zertifiziert, so ist dies ein Qualitätsmerkmal hinsichtlich mechanischer Stabilität und Einhaltung der elektrischen Parameter.

 


AC

( alternating current ) ist die Bezeichnung für Wechselstrom.

Wechselstrom bezeichnet elektrischen Strom, der seine Richtung ( Polung ) periodisch und in steter Wiederholung meist sinusförmig ändert.

AH

Hier handelt es sich um die Amperstunde.  Also die Stromstärke pro Stunde. Eine Amperestunde ist dabei die Ladungsmenge, die - wenn man die beiden getrennten Ladungen verbindet über eine Zeit von einer Stunde einen konstanten Strom von 1A liefern könnte.

Air Mass

Air Mass in Zusammenhang mit Photovoltaik:

Das Spektrum der Solarstrahlung ist abhängig von dieser Weglänge des Lichts, und entsprechenden Längenmaßen sind entsprechende Spektren und Strahlungsleistungen zugeordnet.

Ein schräger Einfall des Sonnenlichts bedeutet eine Abschwächung der Strahlungsleistung und eine Änderung des Spektrums. Für vergleichendeMessungen wurden verschiedene Spektren und Strahlungsleistungen definiert. AM 0 ist das Spektrum außerhalb der Atmosphäre (extraterrestrisches Spektrum) im Weltraum, die Strahlungsleistung beträgt dort 1367 W/m 2 (Solarkonstante). AM 1 ist das Spektrum der senkrecht auf die Erdoberfläche fallenden Sonnenstrahlen, d. h. die Sonne muss dafür genau im Zenit stehen und die Strahlen legen damit den kürzesten Weg auf die Erdoberfläche zurück. Für AM 1,5 ergibt sich ein Zenitwinkel von etwa 48,2°. Bei diesem Spektrum beträgt die globale Strahlungsleistung 1000 W/m², aus diesem Grunde wurde AM 1,5 als Standardwert für die Vermessung von Solarmodulen eingeführt. Das Spektrum AM 1,5 ist in der Norm IEC 904-3 (1989) Teil III festgehalten.

Für Berlin ist zur Wintersonnenwende mittags der Zenitwinkel 76° und damit gilt hier AM 4,13. Für die Sommersonnenwende und bei Sonnenhöchststand ist der Zenitwinkel ca. 29°, das entspricht AM 1,14.

Definiert man AM über den Höhenwinkel h der Sonne (Sonnenhöhe), so ergibt sich

 

mit h als Winkel zwischen der Horizontalen am Beobachtungsort und der Solarstrahlung.

 

Amorph

Amorph, Dünnschicht oder CIC:

nennt man Module die eine wenige Mikrometer dünne chemische Schicht zwischen 2 Glasplatten haben.  Fälschlicherweise sagt man dass diese Module bei diffusem Licht mehr Ertrag bringen. Das stimmt aber leider nur pro kwp und nicht bei der Fläche. Amorphe Module besitzen nur einen Wirkungsgrad von 8 - 10%, dadurch entsteht eine mind. 25 - 40% größere Fläche pro kwp. 

Ampere

Ampere: nach Andre Marie Ampere

Maßeinheit für die elektrische Stromstärke:

Aufständerung

Es gibt verschiedene Gründe PV - Anlagen aufzuständern ( sprich Neigung oder Ausrichtung zu korrigieren ) Am häufigsten findet man Aufständerungen auf Flach, aber auch auf Ost oder Westdächern. Bei Westdächern denke ich ist der Kosten - Nutzen Effekt eher gering. Bei Flachdächern oder Dächern mit Neigungen unter 20° sollte man über die Möglichkeit nachdenken. Das Bild rechts ist ein Pultdach mit Neigung nach Westen. Durch die Aufständerung wurde eine Neigung von 30° mit Ausrichtung 165°. Es ist natürlich jede Neigung und jede Ausrichtung möglich.

Azimut

Azimut Winkel: arab. As - sumut  ( Die Wege )

Der Azimutwinkel ist schwer zu erklären, aber in der Photovoltaik ist bei einer Ausrichtung von 180° Süd der Azimut 0. Eine Ausrichtung nach 200° Süd - Südwest ist Azimut + 20° und eine Ausrichtung nach 160° Süd - Südost wäre Azimuth - 20°

Bypass - Diode:

 

In einer Photovoltaikanlage werden mehrere Module in einem String betrieben. Um im aktiven betrieb keine Schäden zu verursachen muss in jedem Modul eine Bypass oder Freilauf Diode vorhanden sein. Dies verhindert falls ein Modul mal verschattet ist oder ein anderes Problem auftaucht, dass Strom in das Modul zurückfließt. Durch die Diode wird die Verpolung verhindert und der Strom im String wird aufrechterhalten.

 

CIGS Technologie

 C - Cu (Kupfer), I - Indium, G - Gallium, S - Selen

Ein weiterer Ableger der Dünnschichttechnologie. Siehe CIS. Verschiedene Firmen versuchen schnellstmöglich verschiedene Halbleitermaterialen so zu mischen das eine größtmögliche Energieausbeute erzielt wird. Noch zu erwähnen wäre der Punkt ( Kostengünstig )

CIS Technologie

C – Cu (Kupfer), I – Indium, S – Selen

Mit einer nur 1 / 1000 mm 2 dicken Beschichtung ist diese Modulart in der Herstellung wesentlich günstiger. Man kann diese Dünnschichtmodule in einem vollautomatischen Fertigungsprozess herstellen. Das Trägermaterial (Fensterglas) wird durch Verdampfungsprozesse mit einer aktiven, wenige Mikrometer dicken CuInSe2-Struktur beschichtet. Leider liegen die Kosten für den Verbraucher deutlich höher als bei kristallinen Modulen.

 

DC

DC: ( direct current  ) Gleichstrom

Als Gleichstrom wird ein elektrischer Strom bezeichnet, der Betrag und Richtungnicht ändert.

 

Degradation

lat. degrado = herabsetzen

Gemeint ist die Degradation bei PV - Modulen. Was dem Kunden allgemein als Garantie verkauft wird ist eigentlich nur die Tatsache dass Photovoltaik Module innerhalb Ihrer Lebenszeit weniger Strom produzieren werden.

 

Derating

Derating ist wenn der Wechselrichter aufgrund zu großer Wärme seine Leistung reduziert. Der Wechselrichter schützt sich selber vor dem Hitzetot

 

E-Total

ist die Gesamtsumme der erzeugten Energie.

 

EEG

erneuerbare Energien Gesetz.

Das EEG regelt die Einspeisevergütungen zwischen EVU ( Energieversorger ) und dem Energieerzeuger. Hier werden Laufzeit, Ablauf und Höhe der Vergütung für alle regenerative Energien genau geregelt.  Irrtümlicherweise wird das EEG als staatliche Subvention angesehen, was überhaupt nicht der Fall ist. Ganz im Gegenteil. Der Staat verdient noch an den Arbeitsplätzen und dem Umsatz aus diesen Energien.

 

ENS

Eine Einrichtung zur Netzüberwachung mit zugeordneten Schaltorganen (ENS) ist eine automatische Freischaltstelle für kleine Stromerzeugungsanlagen (bis 30kWp).

Nach dem Entwurf der DIN VDE0126-2005 kann bei kleinen Stromerzeugungsanlagen, die in das öffentliche Niederspannungsnetzeinspeisen, auf die bisher vorgeschriebene, jederzeit demEnergieversorgungsunternehmen zugängliche Freischalteinrichtung verzichtet werden, wenn diese über eine ENS verfügen.

Bei der ENS handelt es sich um eine Sicherheitseinrichtung. Entsteht bei der Abtrennung eines Teilnetzes ein ungewolltes Inselnetz, wird dies erkannt und der Erzeuger wird vom Netz getrennt.

Es werden die Spannung, Frequenz und die Impedanz des Netzes überwacht. Die Inselbildung wird entweder an einem Sprung der Netzimpedanz oder durch das Überschreiten von Frequenz- oder Spannungsgrenzwerten erkannt. Bei einphasigen Wechselrichtern kann die Spannungsüberwachung auch dreiphasig ausgeführt werden. Dann entfällt die Impedanzüberwachung. Bei trafolosen Wechselrichtern ist zusätzlich noch eine Isolationsüberwachung und ein allstromsensitiver Fehlerstromschutzschalter vorgeschrieben.

Das eigentliche Besondere an der ENS ist, dass sie redundant ausgeführt ist. Das bedeutet, daß die Überwachungseinrichtungen zweifach aufgebaut sind. Die Wahrscheinlichkeit, daß beide (unabhängigen) Überwachungssysteme ausfallen, ist sehr gering. Deshalb kann bei Anlagen mit ENS auf eine demEnergieversorgungsunternehmen zugängliche Freischalteinrichtung, und die jährliche Überprüfung der Freischalteinrichtung verzichtet werden.

Erarbeitet wurden die Anforderungen an eine ENS von der Berufsgenossenschaft (BG) für Feinmechanik und Elektrotechnik in Koeln, zusammen mit der VDEW-Projektgruppe "TAB für Kleinkraftwerke".

Die ENS und damit der Entwurf der DIN VDE0126-2005 wird von den deutschenEnergieversorgungsunternehmen anerkannt und umgesetzt. Eine Übernahme in das europäische Normenwerk ist aber derzeit unwahrscheinlich.

 

EVU

Als EVU bezeichnet man das EnergieVersorgungsUnternehmen, der Ihnen den Strom abnimmt. Das EEG geht davon aus, dass der Netzbetreiber Ihrer Stadt dafür zuständig ist.

 

Fac

Mit Netzfrequenz bezeichnet man die in einem Stromnetz herrschende Frequenz des elektrischen Stroms. Die Einheit der Frequenz ist das Hertz, abgekürzt Hz. Die Einheit Hertz ist nach dem deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz benannt.

 

Fasadenanlage

Als Fassadenanlage bezeichnet man Anlagen die Senkrecht am Gebäude angebracht sind. Meist sind dies amorphe oder Dünnschichtmodule, weil diese auch Rahmenlos zu bekommen sind und das Erscheinungsbild zusammen mit den Fenstern einheitlicher wirkt. Im übrigen sind durch die geringeren Erträge die Vergütungen ( + 5 €Cent pro kwh ) etwas höher.

 

Flashliste

Wenn Sie eine Photovoltaikanlage kaufen, sollten Sie eine so genannte Flashliste bekommen. Hier drauf sind die Leistungsdaten Ihrer Module lt. STC eingetragen. Wichtig wird das Ganze bei größeren Anlagen mit mehreren Wechselrichtern oder String Wechselrichtern. Falls das bei Ihnen zutrifft, sollten Sie darauf bestehen und die Module nach Leistung sortieren lassen. Das schwächste Modul gibt pro String oder WR die Leistung vor. Bei Sortierung können also ein paar Prozent Mehrleistung für Sie raus springen.

Generator

Photovoltaik: Lat. : Erzeuger

Normalerweise wandelt ein Generator mechanische Energie in elektrische um. Aber auch eine Solarstromanlage auch Photovoltaik oder Fotovoltaikanlage genannt wird als Generator bezeichnet. Ein Modul besteht aus vielen Zellen, und ein Generator aus mehreren hintereinander geschalteten Module. Es wir dann als PV - Generator bezeichnet. Er wandelt Sonnenenergie in elektrische Energie um.

 

Globalstrahlung

nennt man direkte oder indirekte Sonneneinstrahlung auf eine horizontale Fläche der Erde

Hot Spot

Durch Verschattung einzelner Zellen oder Module könnten diese zu stark erhitzen und zerstört werden. Dies wird durch parallel verschaltete Bypass oder Freilaufdioden verhindert. Zellen können sich bei einer Verschattung wie ein ohmscher Widerstand verhalten und die Zellen zerstören.

 

HIT

( Hybrid intrinsic thin layer )

Die so genannten HIT - Module werden von Sanyo hergestellt. Die Photovoltaik-Zelle besteht aus monokristallinen Hybrid - Wafern, beschichtet mit dünnem amorphen Silizium. Vorteil bei dieser Technik ist die Überlegenheit bei hohen Temperaturen. Durch einen besseren Temperaturkoeffizenten bringen diese Module hauptsächlich bei hohen Temperaturen bessere Ergebnisse.

 

Inselanlage

Als Inselanlage bezeichnet man PV - Anlagen die nich an ein öffentliches Netz angeschlossen sind. Meist wird der produzierte Strom in Akkus ( Akkumulatoren ) gespeichert. Bisher macht eine Inselanlage wirklich nur Sinn wenn kein Netz vorhanden ist. das speichern in Akkus ist noch aufwändig und kostenintensiv.

 

Konzentrations-

technologie

Hier wird das Sonnenlicht mittels Linsen konzentriert und auf winzige hochwertige Solarzellen geleitet. Dadurch werden Wirkungsgrade von 30 - 40% erreicht. Die Konzentratortechnologie ist zwar nicht neu, steht aber erst kurz vorm Durchbruch.

 

kWP

W p bzw. kW p ist die Maßeinheit für die "Spitzenleistung" aus dem engl. ( kilo - ) Watt - peak ( peak = Spitze ).

Speziell in der Photovoltaik ist dies als Maßeinheit für die genormte Leistung (Nennleistung) einer Solarzelle oder eines Solarmoduls gebräuchlich. Entgegen der herkömmlichen Meinung handelt es sich dabei nicht um die Leistung der Zelle oder des Moduls bei höchster Sonneneinstrahlung. Der auf dem Modul angegebene Wert bezieht sich auf die Leistung bei Testbedingungen, die dem Alltagsbetrieb nicht direkt entsprechen. Die Testbedingungen dienen zur Normierung und zum Vergleich verschiedener Solarzellen oder Solarmodule. Die elektrischen Werte der Bauteile unter diesen Bedingungen werden in den Datenblättern angegeben. Es wird bei 25 °C Modultemperatur und 1000 W/m² Bestrahlungsstärke ( STC - Bedingungen, STC steht für Standard - Test - Conditions ) gemessen. Die Bestrahlungsstärke von 1000 W/m² kommt in Mitteleuropa über ein Jahr gesehen nicht sehr häufig vor ( je weiter südlich, desto häufiger ). Im normalen Betrieb haben Solarmodule bzw. die Solarzellen bei dieser Einstrahlung eine wesentlich höhere Betriebstemperatur als die im Test vorgesehenen 25 °C und damit auch einen deutlich niedrigeren Wirkungsgrad.

 

Laminat

nennt man die vergossene Rückseite bei Modulen: Sie verhindert dass Feuchtigkeit oder Staub in die Zellen eindringen kann. Man verwendet in der Regel EVA oder Tedlar als Werkstoff.

 

MC Stecket

Multicontakt Stecker:

Mit Multikontakt Steckern werden Solarmodule miteinander verschaltet. Der Stecker erfüllt alle wichtigen normen wie IP65 usw. Verbreitet sind auch Stecker unter dem Namen Tyco.

 

Monokristallin

Einkristall

Ein Einkristall ist ein Kristall, dessen Bausteine (Atome, Ionen oder Moleküle) ein einheitliches, homogenes Kristallgitter bilden. Dies unterscheidet Einkristalle von polykristallinen Aggregaten, verzwillingten Kristallen oder amorphen Substanzen.

Die Kristallstrukturanalyse zur Aufklärung von Molekülstrukturen ist heute eine Standardmethode der Chemie und der Biochemie. Hierfür ist jedoch die Kristallisation der Moleküle Voraussetzung, was insbesondere bei biologischen Molekülen sehr schwierig sein kann.

Idealerweise wird die Untersuchung an einem Einkristall durchgeführt. Manchmal ist dies unmöglich, da nicht genügend große Einkristalle einer Substanz zur Verfügung stehen. Heutzutage ist es zwar möglich selbst das Beugungsmuster von Kristallpulvern im Rahmen einer Kristallstrukturanalyse auszuwerten, allerdings geht hierbei durch Überlagerung von Beugungsmaxima Information verloren, sodass die Ergebnisse von geringerer Qualität sind. Doch selbst aufwändig gezüchtete Einkristalle besitzen noch Gitterfehler.

 

Multi String

sind Wechselrichter die für jeden String einen eigenen MPP Tracking ( Maximum Power Point ) Damit ist es möglich unterschiedlich große Strings zu betreiben. Jeder String arbeitet dank MPP immer im optimalen Arbeitspunkt. Multistring eignen sich hervorragend zum Sortieren von Modulen, oder bei Verschattungsproblemen.

 

MPP

Maximum Power Point:

Der Maximum Power Point ist der Punkt des Strom - Spannungs - Diagramms einerSolarzelle, an dem die größte Leistung entnommen werden kann, d.h. der Punkt, an welchem das Produkt von Strom und Spannung sein Maximum hat. Er ist nicht konstant und differiert in einem Intervall, welches von der Bestrahlungsstärke und dem Typ der Solarzellen abhängt.

 

Neigungswinkel

Als Neigungswinkel wird der Winkel bezeichnet in dem Module ( PV ) oder Kollektoren ( Thermik ) aufgestellt werden. Der Winkel kann je nach Breitengrad natürlich unterschiedlich sein. Bei uns in Deutschland geht man bei PV von einem optimalen Winkel von 30° von der Horizontalen gerechnet aus.

 

Nennleistung

Die Nennleistung ist die maximal mögliche Leistungsabgabe eines Moduls, bei senkrechter Bestrahlung der Oberfläche.

Das ganze wird nach STC berechnet.

 

Nachführung

Es gibt 2 Möglichkeiten eine Anlage nachzuführen. Ein oder Zweiachsig.  Bei Einachsig nachgeführten Anlagen handelt es sich meist um Fassadenanlagen die entweder vertikal oder horizontal der Sonne entgegenschauen. Funktionsprinzip wie eine Jalousie. bei Zweiachsig nachgeführten Anlagen handelt sich um Freilandanlagen mit 2,5 bis 5 kwp. Diese Tracker oder Mover wie sie genannt werden, passen nicht nur Neigung sondern auch die Ausrichtung der Sonne optimal an. Das bedeutet dass die Energieausbeute im Sommer oder Winter, am Morgen oder am Abend immer optimal ist. Großer Nachteil dieser Anlagen ist der große Schatten den diese Anlagen werfen können. Natürlich ist das abhängig von Uhr und Jahreszeit 

 

Oberflächen-

struktur

Die Oberflächenstruktur wird durch gezieltes Aufrauhen der Zelloberfläche durch mechanische oder chemische Verfahren erreicht. Dies ist bei der Saturn 7 Technologie ( BP ) der Fall. Man verspricht sich davon eine bessere Effizienz zum einen weil die Oberfläche größer und die Reflektion geringer wird.

 

Ohm

gewidmet Physiker Georg Simon Ohm nach dem das ohmsche Gesetz benannt wurde.

Das nach ihm benannte Ohmsche Gesetz stellt einen einfachen Zusammenhang zwischen der angelegten Spannung (Einheit: Volt, V) und dem daraus resultierenden Strom (Einheit: Ampere, A) für so genannte Ohmsche Leiter dar. Das physikalische Zeichen Ω steht für den Widerstand

 

Pac

ist die vom PV - Generator im Augenblick abgegebene Netzleistung. Also der Ist - Wert der gerade erzeugten Leistung.

 

PV

Photovoltaik: oder im Kürzel auch PV genannt

Unter Photovoltaik (auch Fotovoltaik) versteht man die Umwandlung von Strahlungsenergie, vornehmlich Sonnenenergie, in elektrische Energie. Sie ist seit 1958 zunächst in der Energieversorgung von Satelliten mittels Solarzellen im Einsatz. Mittlerweile wird sie zur Stromerzeugung auf der ganzen Welt eingesetzt und findet Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, an Schallschutzwänden oder auf Freiflächen.

Der Name setzt sich aus den Bestandteilen Photos - das griechische Wort für Licht - und Volta - nach Alessandro Volta, einem Pionier der Elektrizität - zusammen.

 

Performance

Ratio

ist das Verhältnis zwischen Nutz und Sollertrag.  Das Performance Ratio ist definiert als das Verhältnis zwischen dem tatsächlichen Ertrag der Photovoltaikanlage und dem theoretisch möglichen Energieertrag.

 

Riso

So bezeichnet man den Isolationswiderstand z.B. bei Wechselrichtern

 

RS 485

Ist eine Schnittstelle. Ein Daten Bus der viele Protokolle unterschiedlicher Wechselrichter oder Strings transportieren kann. Hier sind Längen bis 1000 m möglich. RS485 hat allerdings den Nachteil dass die Spannungs- - Schnittstelle nicht mit dem PC kompatibel ist. Dafür benötigen Sie einen RS485 Schnittstellenwandler

 

RS 232

Ist eine serielle Schnittstelle die 2 Geräte miteinander verbindet, und Daten in jede Richtung sendet. Eine RS232 kann hier auch nur ca 12m Länge überwinden.

 

RS 485

Schnittstellenwandler

Er hat die Aufgabe die Daten RS485 auf RS232 umzuwandeln und so für den PC brauchbar zu machen. Sie können mehrere WR an einen Schnittstellenwandler hängen und dann über die RS232 auf den PC transportieren. Datenlogger arbeiten in der Regel mit diesen Schnittstellen.

Silizium

Silizium ist eines der häufigsten Rohstoffe. 26% der Erdkruste bestehen daraus. Leider halt nicht in der gewünschten Reinheit wie dies in der Fotovoltaik oder Halbleiter Industrie benötigt wird.

 

Solarzelle

Eine Solarzelle besteht meist aus Silizium ( Einkristall oder Vielkristall ) Hier werden unter Lichteinstrahlung positive und negative Ladungsträger freigesetzt. ( Photoeffekt )und damit Gleichstrom erzeugt.

 

Solarkonstante

Solarkonstante: E 0

So wird die Strahlungsstärke der Sonne oberhalb der Atmosphäre genannt.

 

SolarModul

Ein Modul ist eine Zusammenschaltung mehrerer Zellen. Meist werden die Module in einem Rahmen hinter einer gehärteten Glasscheibe montiert und auf der Rückseite mit Kunstharz ( EVA ) vergossen. Auf der Rückseite ist dann noch eine Anschlussdose ( IP 65 geschützt gegen Staub und Strahlwasser ) die mit meist Multi Contakt Steckern und Bypassdioden ausgestattet sind

 

STC

Standart Test Conditions

Standart Test Bedingungen beziehen sich auf das Modul Datenblatt

Was eigentlich keiner weiß, ist dass in Deutschland diese Bedingungen so gut wie nie erreicht werden. Ihre Leistung bleibt also immer darunter. Es wird bei 25 °C Modultemperatur, 1000 W/m² Bestrahlungsstärke und einem Air Mass von 1,5 gemessen. Module werden vor Auslieferung mit diesen Bedingungen geblitzt, diese bekommen Sie dann in Form einer so genannten Flashliste mit den Modulen mitgeliefert. Bestehen Sie darauf.

 

String

engl. für Strang

String bezeichnet man mehrere in Reihe geschaltete Module.

 

Temperatur-

koeffizient

Module werden nach STC bewertet. Nach STC liegt der Wert bei 25° C. Je wärmer es wird, umso schlechter ist die Effizenz, was eine geringere Stromernte bedeutet. Gute Module zeichnen sich durch einen besseren Temperaturkoeffizenten aus. Das soll heißen dass diese Module bei höheren Temperaturen eine bessere Ausbeute erzielen..

 

Total Area

Durch verschiedene Wirkungsgrade ergeben sich auch unterschiedliche Flächen. Nun kommt es darauf an ob Sie nun lieber möglichst viel Module auf Ihr Dach bekommen wollen, oder ob die Fläche keine Rolle spielt. Monokristalline Zellen haben einen Wirkungsgrad von bis 8% und Dünnschicht bis 16%. das bedeutet im Klartext dass Sie bei Dünnschicht bis das doppelte an Fläche benötigen.

Upv

= PV - Eingangsspannung

 

Volt

nach dem italienischen Physiker Alessandro Volta benannt.

Volt ist die Maßeinheit für elektrische Spannung. Meist sehen Sie nur das Zeichen= Volt

 

Waver

Als so genannte Wafer bezeichnet man hauchdünne Siliziumscheiben für die Halbleiterelektronik. ( Bekannt aus der Chip - Produktion )  Wafer werden aber auch in der Photovoltaik Industrie als Zellen benutzt. Wafer können aus unterschiedlichem Material bestehen ( mono oder polykristallinen Silizium, Silizium Carbit, Gallium Arsenid, und auch Indium Phosphid. )

 

Watt

benannt nach dem Erfinder James Watt ( Dampfmaschine )

ist nach dem internationalen Einheitensystem  der Begriff für Leistung in der Physik. Energie wird ja nicht verbraucht sondern immer nur in eine andere Form umgewandelt.  z.B. Sonnenenergie mittels Photovoltaik in Strom. In einer Glühbirne 40 W wiederum wird Strom in Licht und Wärmeenergie umgewandelt.  Eine 40w Birne wandelt also in einer Stunde 40wh um, also 0,040 kWh in Wärme und Licht um.

 

Wirkungsgrad

(für Module)

monokristallin

W = 13 - 17%

Als Wirkungsgrad einer Photovoltaikzelle oder eines PV Moduls wird das Verhältnis zwischen abgegebener elektrischer Leistung und der Sonneneinstrahlung bezeichnet. Also das Verhältnis zwischen aufgenommener und abgegebener Leistung. Je niedriger der Wirkungsgrad umso größer die benötigte Fläche.

polykristallin

W = 12 - 15%

amorph

W =   5 -  8 %

 

WP

siehe kWp

 

Zonen-

Schmelz-

verfahren

Das Zonenschmelzverfahren ist eine Technik um hochreines einkristallines ( Monokristallin ) Silizium herzustellen. Mittels einem gereinigten polykristallinen Stab der an einer Stelle aufgeschmolzen wird gewinnt man hochreines Silizium.

 

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